Zu Produktinformationen springen
1 von 1

Sigurai

Kapitel 1&2 des Tao Te Ching| 23 x 32cm

Kapitel 1&2 des Tao Te Ching| 23 x 32cm

Normaler Preis $500.00 USD
Normaler Preis Verkaufspreis $500.00 USD
Sale Ausverkauft
Anzahl

Name: Kapitel 1 & 2 des Tao Te Ching (Mit Signatur)

Künstler: Zhou Cailin
Größe: 23 x 32 cm

Gerahmt: Walnussrahmen

Das Tao Te Ching, geschrieben vom alten chinesischen Denker Laozi (Li Er), ist eines der größten philosophischen Werke der chinesischen Geschichte und die Quelle des daoistischen Denkens.

Das erste Kapitel des Tao Te Ching ist die allgemeine Gliederung des Buches und gleichzeitig das geheimnisvollste und nachdenklichste Kapitel. Laozi eröffnet das Kapitel mit einer klaren Bedeutung und enthüllt direkt die Natur des "Tao" und den grundlegenden Weg, wie wir die Welt verstehen können.

Kapitel 2 ist sehr spannend, weil es das weltliche Konzept der Dualität aufbricht und uns lehrt, aus der Schwarz-Weiß-Denkfalle auszubrechen und die voneinander abhängige und sich gegenseitig transformierende Natur der Dinge zu erkennen. Wenn es um Handlungen geht, soll man mit der Natur gehen und mehr tun und weniger reden. Er legte auch die Lebensphilosophie des "Nichtstuns" und des "keinen Verdienst beanspruchens" dar, alle Dinge zu erschaffen und zu nähren, aber sie nicht zu besitzen, und Erfolge zu erzielen, aber keinen Verdienst dafür zu beanspruchen. Im Hinblick auf die Mentalität muss man wissen, wie man sich "nach dem Erfolg zurückzieht" (keinen Verdienst beansprucht), damit man seine Erfolge lange erhalten kann.

Der Originaltext lautet wie folgt:

Das Tao, das gesagt werden kann, ist nicht das ewige Tao.
Der Name, der genannt werden kann, ist nicht der ewige Name.
Das Unnennbare ist das ewig Reale.
Das Benennen ist der Ursprung aller einzelnen Dinge.
Frei von Verlangen, erkennst du das Geheimnis.
Im Verlangen gefangen, siehst du nur die Erscheinungen.
Doch Geheimnis und Erscheinungen entspringen derselben Quelle.
Diese Quelle wird Dunkelheit genannt.
Dunkelheit in der Dunkelheit.
Das Tor zu allem Verständnis.

Wenn Menschen manche Dinge als schön ansehen, werden andere Dinge hässlich.
Wenn Menschen manche Dinge als gut ansehen, werden andere Dinge schlecht.
Sein und Nichtsein erschaffen einander.
Schwierig und leicht stützen einander.
Lang und kurz definieren einander.
Hoch und tief hängen voneinander ab.
Vorher und nachher folgen einander.
Daher handelt der Meister
ohne etwas zu tun
und lehrt, ohne ein Wort zu sagen.
Dinge entstehen, und sie lässt sie kommen;
Dinge vergehen, und sie lässt sie gehen.
Haben ohne zu besitzen,
Tun ohne zu erwarten.
Wenn ihre Arbeit getan ist, vergisst sie sie.
Deshalb währt sie ewig.


Vollständige Details anzeigen