Zhong Kui, die Gottheit, die das Böse und das Unheil austreibt
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Zhong Kui ist eine Gottheit in der chinesischen Mythologie und Folklore, die Geister und böse Geister austreibt. Der Legende nach lebte er in der frühen Tang-Dynastie auf dem Berg Zhongnan. Er hatte einen Leopardenkopf, runde Augen, ein eisernes Gesicht und einen lockigen Bart und war äußerst hässlich. Er war jedoch talentiert, gebildet und aufrichtig. Er fürchtete sich nicht vor bösen Geistern und war geschickt darin, Dämonen und Geister auszutreiben. Chinesen hängen oft Bilder von Zhong Kui auf, um Unheil und Unheil abzuwehren, und die Legende vom „Geisterfänger Zhong Kui“ wurde von der Antike bis in die Gegenwart überliefert.
Die Verehrung Zhong Kuis ist besonders in Zhouzhi, Shaanxi (Zhong Kuis legendärer Heimatstadt), Jianghuai, Süd-Fujian und Taiwan verbreitet. Während des Frühlingsfestes, des Drachenbootfestes und anderer Feierlichkeiten, wie z. B. der Gründung eines neuen Unternehmens, der Eröffnung eines neuen Grundstücks, der Eröffnung eines neuen Geschäfts, der Eröffnung eines neuen Tempels, der Eröffnung eines neuen Geschäfts, der Danksagung an das Grundstück, dem Umzug eines neuen Hauses, der Feier einer guten Ernte, Hochzeiten, Geburtstagen und anderen wichtigen Ereignissen, hängen die Menschen Porträts von Zhong Kui auf und führen Nuo-Tänze auf. Künstler verkleiden sich oft als Zhong Kui, tragen Nuo-Masken und offizielle Gewänder, halten Fledermäuse und Schwerter und führen die Nuo-Tänze auf. Diese Darbietungen sollen Glück, Langlebigkeit und eine gute Ernte begünstigen, um Segen beten, Böses abwehren und das Heim schützen. Manchmal gibt es auch Zhong Kui-Puppenspiele.
Zhong Kui entwickelte sich allmählich zu einer der bekanntesten Figuren im chinesischen Volksgotteskult. Er wird als Türgott an Türen angebracht, um böse Geister abzuwehren; in zentralen Hallen hängt er als Gottheit, die Unheil abwehrt und böse Geister vertreibt; und in Nuo-Ritualen wird er als wilder Krieger dargestellt, der Geister und Dämonen bezwingt. Dies führte zu zahlreichen Zhong-Kui-Opern und -Illustrationen. Sogar das Kompendium der Materia Medica enthält ein „Geheimrezept“ zur Behandlung von Leiden wie Schwerwehen und Malaria. Dabei soll die Asche eines Zhong-Kui-Bildnisses mit Wasser eingenommen oder mit anderen Heilpulvern zu Pillen vermischt werden.